Ort
 

Der Ort


Oberammergau, weltberühmt als Passionsspielort und führende Fremdenverkehrsgemeinde liegt 837 mit hoch, von Bergen umgeben mit dem Laber (1686 m) als höchstem Punkt und dem Kofel (1341 m) als Wahrzeichen.

Unterm Kofel am Grottenweg,  Mariengrotte und Malenstein, ein angeblich heidnischer Opferfelsen. Gegenüber im Felsabbruch des Laber, 10 Min. oberhalb der Straße, das Bärenloch mit Auferstehungsfigur in der Höhle.

Die Ammer hieß bei den Römern „Ambre", von keltisch „Ambara", zur Zeit der Welfen ist um 880 „Ambrigow" überliefert. Ob der Welfengraf Ethiko sich mit seinen 12 Getreuen hier oder auf der Kappel, Unterammergau, in klösterlicher Einsiedelei niederließ ist nicht geklärt.

Die Wirtschaftshöfe gehen auf diese Siedler zurück. Dreißigjähriger Krieg (Pest, 1635 u. 1647 Schwedeneinfall), spanischer Erbfolgekrieg  (1703/1704), französicher Revolutionskrieg (1800), Napoleonische Kriege (1805 u. 1809) und Dorfbrände sowie häufige Überschwemmungen der Laine und Ammer suchten Oberammergau heim.

Als 1900 die Bahnlinie fertiggestellt war, nahm der Fremdenverkehr seinen Aufschwung mit dem Passionsspiel. Nach dem zweiten Weltkrieg verbesserte man enorm das Angebot an die Gäste: Großes Netz von Wanderwegen, Wellenbad, Laber-Kabinenbahn, Kolbensesselbahn, neun Skilifte, Loipen von 1,5 bis 90 km Länge als Rundkurs des König-Ludwig-Laufes.

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